Page 134 - Elektrosmog und Glyphosat
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 Mineralien einnehmen
Wie ich schon ausführlich dargelegt habe, ist Glyphosat ein starker Chelator für bestimmte Mineralien. Eine der ersten Verwendungen von Glyphosat war es, Rohre von Mineralienablagerungen zu befreien. Dafür wurde es sogar patentiert. Neben Eisen und Molybdän ist es auch das Mangan, an das sich Glyphosat sehr gut bindet. Manganmangel führt zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen. So werden neben dem Darm auch die Mitochondrien und viele Funktionen des Gehirns negativ beeinflusst.
Die Vermeidung von Glyphosat ist immer der Königsweg. Um einem Manganmangel entgegenzusteuern, kann man auch Mangan, Eisen und Molybdän als Nahrungsergänzung einnehmen. Selbstverständlich steht uns auch immer der Weg offen, uns über die Nahrungsaufnahme vermehrt diese Mineralien zuzuführen. Mangan ist beispielsweise in Melasse, Getreiden und Hülsenfrüchten zu finden, wobei man allerdings bei den beiden Letzteren auch die Lektinwirkung beachten sollte, die ich in meinem Buch Natürlich werden Sie gesund beschrieben habe. Molybdän findet man beispielsweise in Rotkohl, Kakao und weißen Bohnen. Eisen in Leber und Nieren, aber auch in Getreiden und Hülsenfrüchten.
In meiner Praxis empfehle ich gerne liposomale Multimineralien sowie marines Phytoplankton. Bei beiden Empfehlungen muss man unbedingt auf höchste Qualität und Reinheit achten, da man sonst über die Zufuhr von belasteten Mineralien und Mikroalgen beziehungsweise Plankton mehr Schaden anrichten als Nutzen erzielen kann.
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