Page 147 - Elektrosmog und Glyphosat
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 Die Endphase des vorliegenden Buches entstand in der Zeit der sogenannten Coronakrise. Sie war für viele Menschen ein einschneidendes Erlebnis. Dafür gibt es viele Gründe. Vielleicht sogar der reale Tod eines Angehörigen oder Freundes. Doch vor allem hat uns die immanente Gefahr, die von dieser Bedrohung ausging und uns tagein, tagaus in den Medien gezeigt wurde, mit unserer Sterblichkeit konfrontiert. Dabei ist es ganz egal, ob diese Angst geschürt wurde und ob die Bedrohung durch die Maßnahmen, die Medien und die Politik aufgeblasen wurde oder eben wirklich ernst zu nehmen war. Was zum jetzigen Zeitpunkt, aber auch im Rückblick durchaus bemerkenswert ist – da es sich hierbei um eine Gefahr gehandelt hat, der wir ja immer schon ausgesetzt waren. Viren gibt es ja fast unschätzbar viele, und da sie sich ständig verändern, wissen wir noch nicht einmal, ob dieses neuartige Coronavirus wirklich so neuartig ist. Um so etwas beurteilen und vergleichen zu können, braucht man verlässliche Daten von dem, was schon besteht. Die haben wir aber nicht. Bislang kennen wir nur einige Zehntausend, aber eben nicht die von der Wissenschaft geschätzten 1031 Virenindividuen, die uns offenbar ständig umgeben, sodass wir die Zahl der Arten auch nur schätzen können. Viren waren seit Anbeginn unserer Menschwerdung Teil unserer Umgebung, sodass circa 50 Prozent unserer DNA als Sequenzen existieren, die von Viren stammen.
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