Page 230 - Elektrosmog und Glyphosat
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 Kinder ist noch einmal höher und zugleich auch tragischer. Die Jugend von heute wird den EMF viel länger ausgesetzt sein, als ältere Erwachsene es je sein werden. Was wir erst seit circa 2004 kennen, bekommen die Jüngsten von uns schon im Babyalter oder bereits im Mutterleib ab. Sie erinnern sich, dass sich Schäden von Elektrosmog akkumulieren.
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die geballten Ladungen über viele Jahre negativ auf die Zellen und Mitochondrien auswirken, ist hoch. Der Körperwassergehalt von Kindern unter 12 Jahren ist viel höher als der von Erwachsenen. Bei Babys und Kleinkindern noch mal mehr, sodass hier größte Vorsicht geboten ist. Ein hoher Anteil an Körperwasser ermöglicht eine viel höhere Absorption an Strahlung. Das Knochenmark eines Kindes absorbiert 10-mal mehr Strahlung im Funkfrequenzbereich als das eines Erwachsenen. Noch höher liegen die Zahlen bei der Aufnahme der Strahlen in den Schädel. Ein Kind, das ein Smartphone an seinen Kopf hält, ist den Mikrowellen in extremer Weise ausgesetzt. Kinder sind besonders aufnahmefähig und dadurch verletzlich für solche toxischen Strahlen. Die Gehirne von Kindern befinden sich in der Entwicklung; die Myelinschichten sind noch nicht komplett verhärtet. Sie weisen mehr Fett und Wasser auf. Damit sind sie anfälliger für Strahlungsabsorption. Die EMF-Strahlung von Mobiltelefonen dringt tiefer in die Gehirne von Kindern ein als in die von Erwachsenen. Die Ursachen dafür sind leicht nachvollziehbar. Die kleineren Ohren von Kleinkindern und Kindern lassen es zu, dass sich ein Mobiltelefon näher am Schädel befindet. Das mag nebensächlich erscheinen, spielt aber eine große Rolle. In den Bedienungsanleitungen der Firmen erscheint jeweils der Rat, ein Smartphone mindestens im Abstand von 2,5 cm zu halten. Bei Nichtbeachten wird keine Verantwortung für Schäden übernommen.
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