Page 259 - Elektrosmog und Glyphosat
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 toxischen Schocksyndroms. All diese Symptome sind aber auch klassische Symptome für eine Belastung mit starken elektromagnetischen Feldern, insbesondere 5G (Hautausschläge).
Die Hinweise sind augenfällig, aber eben kein Beweis. Deswegen erscheint es nur angebracht, diesen Parallelen unvoreingenommen auf den Grund zu gehen.
Umweltauswirkungen von EMF
Neben den Auswirkungen auf den Menschen spielt Elektrosmog auch eine wichtige Rolle beim Verschwinden von Bienen und anderen Insekten, die für die Bestäubung von Pflanzen lebensnotwendig sind. Dies wird seit einigen Jahren weltweit dokumentiert. Die EMF bilden eine unheilige Allianz mit toxischen Pestiziden und Herbiziden wie Glyphosat. Wenn Nützlinge wie Bienen und andere Blütenbestäuber absterben, vermehren sich zum Beispiel krankheitserregende Zecken. Diese sind bekannt als Träger von Borrelien, die wiederum massive Gesundheitsstörungen hervorrufen können. Zecken haben sich leider als ziemlich unempfindlich gegen Handystrahlung erwiesen.
Das Verheerende daran ist, dass der regulierende Faktor zur Kontrolle der Zeckenpopulation eine intakte Vogelpopulation ist. Vögel fressen Zecken, aber sie können nicht von Zecken allein leben. Man verzeichnet seit einigen Jahren einen dramatischen Rückgang von insektenfressenden Vögeln. Die Rede ist inzwischen von circa 70 Prozent. Es gibt eine ebenso dramatische Reduktion von Insekten, aber nur dort, wo sie den künstlich erzeugten elektromagnetischen Feldern ausgesetzt sind. Die Gleichung ist ganz einfach: Weniger Insekten bedeutet weniger Singvögel und damit mehr Zecken. Mehr Zecken bedeutet auch ein vermehrtes Auftreten von Borrelien. Diese wiederum sind Künstler im Verstecken unter dem »Biofilm«. Diesen Biofilm (und wie Sie ihn loswerden können) habe ich in meinem Buch Natürlich werden Sie gesund ausführlich beschrieben.
Der Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) berichtete im Frühling 2020: »Eine bisher nicht identifizierte Krankheit bedroht derzeit Blaumeisen, Kohlmeisen und andere kleine Singvögel in ganz Deutschland«. Von den ersten Fällen am 11. März 2020 bis zum 21.
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