Page 309 - Elektrosmog und Glyphosat
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 In der oben stehenden Grafik sehen Sie eine deutliche und nicht selten auftretende Disbalance von Calcium zu anderen Mineralien.
Calcium/Phosphor (5,4:1 statt 1:1) verlangsamt den Stoffwechsel Calcium/Kalium (40:1 statt 1:1) behindert die Schilddrüsenfunktionen und begünstigt eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose)
Calcium/Magnesium (3,5:1 statt 1:1) begünstigt Steinbildung, Verhärtungen, Calciumablagerungen in den Gefäßen
Diese Grafik beschreibt in einer Haaranalyse des Instituts Trace Minerals Inc. die Mineralienverhältnisse eines 56-jährigen Patienten mit deutlichen Disbalancen (das Optimum liegt in der Mitte des weißen Bereiches, wie in dieser Auswertung bei Zink/Kupfer).
Wie weiter oben schon erwähnt, liegt einer der Gründe für den Mineralienmangel in der Erfindung des Kühlschranks. Viele Menschen gerade der jüngeren Generationen wissen gar nicht mehr, wie man in früheren Zeiten Nahrungsmittel haltbar machte. Da gab es in einem möglichst großen Abstand zum Herd eine Speisekammer, damit die Nahrungsmittel kühl blieben. Einen Kühlschrank konnte das allerdings nicht ersetzen. Also musste man andere Wege gehen, um zu verhindern, dass Nahrung verdirbt: Trocknen, Räuchern, luftdichtes Verschließen beziehungsweise Einmachen, Fermentieren und Pökeln. Bei den letzten beiden Methoden brauchte man wieder Salz. Und das war zu dieser Zeit selbstredend Stein- oder Meersalz und kein Tafelsalz.
Ein Mangel über Generationen
Salz wurde also früher nicht nur als Zusatz zum Kochen verwendet, sondern um Fleisch und Fisch, aber auch andere Nahrungsmittel zu konservieren. Wir nahmen mit diesen haltbar gemachten Lebensmitteln große Mengen an gutem, sprich natürlichem Salz zu uns. Mit der Benutzung des Kühlschranks und der Haltbarmachung durch Kälte reduzierte sich unser Konsum von Salz mit seinen essenziellen 72 Mineralien und Spurenelementen auf ein Minimum. Im Verlauf eines Lebens rutschten wir ohne ausreichende Versorgung mit diesen Mineralien mehr und mehr ins Defizit. Schlimmer noch: Eine Frau mit
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