Page 34 - Elektrosmog und Glyphosat
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Der menschliche Körper besteht zu 60–80 Prozent aus Wasser
Glyphosat oder DDT – was ist schlimmer?
Vielen Menschen ist das Pestizid DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan) noch gut bekannt, das seit 1940 bis zu seinem offiziellen Verbot global verwendet wurde. Es war lange Zeit das weltweit am meisten eingesetzte Insektizid beziehungsweise Pestizid, das sich im Gewebe vieler Lebewesen – unter anderem bei uns Menschen – anreichert. Insbesondere wegen der hormonähnlichen Wirkung seiner Abbauprodukte auch auf die Fortpflanzungsorgane hat es einen denkbar schlechten Ruf, weshalb der Einsatz von DDT in den 1970er-Jahren zu Recht in den meisten westlichen Industrienationen verboten wurde. Insofern ist es in den Ländern, die das entsprechende Abkommen ratifiziert haben, nur noch zur Bekämpfung von krankheitsübertragenden Insekten zulässig.
Wenn wir die Giftbelastung von Glyphosat mit DDT vergleichen, dann ergeben sich interessante Parallelen. Hinsichtlich der Fortpflanzungsprobleme gibt es große Übereinstimmungen: Beide Mittel
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