Page 63 - Elektrosmog und Glyphosat
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 eine ganz neue Bedeutung. Schon seit Längerem spricht man in vielen medizinischen Publikationen, aber auch in der Laienliteratur davon, dass der Darm das zweite Gehirn ist. Aber selbst diese erstaunliche Aussage darf man getrost hinterfragen, wenn wir uns die folgenden Forschungsergebnisse ansehen.
Bei den Forschungen zum Mikrobiom fand man, dass 90 Prozent des Serotonins und mehr als 50 Prozent des Dopamins im Darm hergestellt werden. Dopamin reduziert nicht nur Depressionen und hilft bei der Verarbeitung von emotionalen Ereignissen. Dieser Neurotransmitter fördert auch die Gedächtnisverarbeitung und verbessert viele komplexe endokrine Funktionen. Diese außergewöhnliche Statistik steht in Zusammenhang mit der Tatsache, dass wir Hunderttausende von Neuroverbindungen für jeden Kubikzentimeter Darmauskleidung aufweisen. Die neurologische Intelligenz findet eben nicht nur im Gehirn statt. Der Darm ist diesem Gehirn durchaus ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen.
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Wer also beispielsweise unter depressiven Verstimmungen leidet, täte gut daran, sich zuerst um die Darmsanierung zu kümmern, anstatt mit
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